Linux-Magazin

  • T2 SDE in neuer Version 21.5 “Because we can”

    Das T2 System Development Environment (T2 SDE) ist in neuer Version 21.5 erschienen. T2 SDE versteht sich weniger als Linux-Distribution, sondern vielmehr als Distribution Build Kit. In der neuen Ausgabe stecken 18 vor- und cross-kompilierte Architekturen.

    T2 SDE 21.5 bringe damit Unterstützung für mehr Architekturen mit als je zuvor, teilen die Entwickler mit. Zudem seien auch große Verbesserungen bei der Performance gelungen, heißt es. Es seien zudem Updates in allen Bereichen eingeflossen. Dabei habe die größte Anstrengung der Aufnahme von GCC 11 gegolten. Die Reparaturen von Upstream-Regressionen für den Sony-PS3-Support zählen die Macher auch zu den aufwendigeren Arbeiten. Kleinere Verbesserungen seien etwa bei einem um rund 15 Sekunden schnelleren Shutdown gelungen, wenn sysvinit zum Einsatz komme.

    Zu den unterstützten Architekturen zählen nun Alpha, Arm, Arm64, hppa, ia64, m68k, Mips64, Mipsel, PPC, PPC64-32, PPC64le, Risc-V, Risc-V64, S390x, Sparc64, Superh, x86 und x86-64. Der Download erfolgt über die Hompage des Projekts.

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  • HAProxy 2.4 mit vielen Neuerungen

    HAProxy Technologies, das Unternehmen hinter dem freien Software-Load-Balancer HAProxy hat Version 2.4 veröffentlicht. Eine Menge neuer Features sind angekündigt.

    Dazu zählen die Macher nun auch Load-Balancing für l HTTP/2 WebSockets, den offenen Standard FIX (Financial Information eXchange), und Verbesserungen für das Netzwerkprotokoll MQTT (Message Queuing Telemetry Transport). FIX komme in der Fintech-Welt zum Einsatz und ermögliche dort Handelsplattformen, Firmen und Regulatoren die Kommunkation mit Informationen zum Aktienhandel. HAProxy könne nun FIX-Protokollnachrichten akzeptieren, validieren und weiterleiten, heißt es zum neuen Release.

    Die neue Version bringe zudem DNS-over-TCP-Auflösungsfunktionen mit und dynamische SSL-Zertifikatsspeicherung und -verwaltung für serverseitige Zertifikate über die Runtime-API. Ein integrierter OpenTracing-Filter, einen verbesserten Prometheus-Exporter und Statistiken zu SSL/TLS-Sitzungen und Handshake seien ebenfalls hinzugekommen.

    Der Anbieter fasst auf seiner HAProxy-Webseite die Neuerungen zusammen und gibt weitere Informationen. HAProxy steht unter der GPL. HAProxy Technologies bietet kommerzielle Services an.

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  • Fraunhofer testet Open-Source-Security-Tokens

    Das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) hat im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von sieben kommerziell erhältlichen Security Token untersucht. Im Fokus standen dabei Open-Source-Produkte, teilt das AISEC mit. Bei der Untersuchung seien erhebliche Schwachstellen identifiziert worden, lautet das Fazit.

    Dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung inzwischen etwa bei Kreditkartentransaktionen im Web vorgeschrieben ist, kann den Markt der Hardware Security Tokens beflügeln. Sicherheitsexperten empfehlen ausdrücklich die Verwendung von Tokens zur Zwei-Faktor-Authentifizierung.

    Das BSI hat die Tokens durch das AISEC testen lassen und daraus Erkenntnisse gezogen. Die Token könnten gezielt in der gesamten Lieferkette vom Hersteller über den Zwischenhändler bis hin zum Endkunden manipuliert werden, lautet eine Schlussfolgerung. Diese möglichen Hintertüren seien insbesondere zu befürchten, wenn die Tokens über große Internet-Handelsplattformen bezogen werden, teilt das AISEC mit. Auch nach Inbetriebnahme seien Token angreifbar, etwa wenn sie unbeaufsichtigt im PC oder Laptop stecken.

    Untersuchung der Tokens im Labor des AISEC. Quelle: AISEC

    Insbesondere die Angriffe in der Lieferkette sieht das AISEC als ein großes Problem an, da es für Endanwender keine Möglichkeit gäbe zu unterscheiden, ob ein erworbenes Produkt vertrauenswürdig sei oder ob es manipuliert wurde, heißt es im Bericht der Forscher.

    Für die Untersuchung der Hardware Token im Security-Labor des AISEC seien drei unterschiedliche Angriffsklassen angewendet worden. Es sei nur Ausstattung zugelassen gewesen, die dem Anwendungskontext angemessen und günstig zu beschaffen war, teilt das AISEC zum Testaufbau mit. Aufwand und Komplexität der Angriffe seien außerdem zeitlich so beschränkt gewesen, dass sie in wenigen Minuten durchgeführt werden können, heißt es weiter.

    Untersucht wurden sieben kommerziell erhältlichen Open-Source-Sicherheitstokens, darunter Geräte der beiden Marktführer SoloKeys und Nitrokey, heißt es im Report. “Leider haben wir in allen sieben untersuchten Token erhebliche Schwachstellen identifiziert und praktisch verifiziert. Einige von ihnen basieren auf schwerwiegenden, bisher unentdeckten Schwachstellen von zwei Mikrocontrollern, die in großem Umfang in verschiedenen Produkten eingesetzt werden”, lautet das Fazit. Durch die Tests sei man aber ach in der Lage, softwarebasierte Gegenmaßnahmen zur Nachrüstung der untersuchten Geräte zu beschreiben, lässt das AISEC wissen. Zudem könne man allgemeine Design-Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit abgeben. Der Report steht online als PDF.

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  • GCC 8.5 beschließt die Ausgabe 8.x

    Mit der Version 8.5 der Kompilersammlung GCC erhält der Versionszweig 8.5 sein letztes Update. Nutzer müssen dann auf die aktuelleren stabilen Zweige 9, 10 oder 11 umsteigen.

    GCC 8.5 kommt rund ein Jahr nach der Version 8.4 und bringt entsprechend viele Bugfixes mit. Über 200 Fehlerbereinigungen sind enthalten, heißt es von den Entwicklern. Mit dieser Ausgabe ist dann allerdings endgültig Schluss mit GCC 8.x und ein Update auf eine der neueren stabilen Zweige ist unumgänglich, auch wenn manche Nutzer aus verschiedenen Gründen nicht gerne umsteigen. Vor Kurzem war diesen stable Versionen noch GCC 11 hinzugefügt worden. In rund einem Jahr soll das Feature-Release GCC 12 folgen. GCC 8 stammt aus dem Jahr 2018 und hat rund drei Jahre Support bekommen.

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  • Zstd 1.5 bietet mehr Performance

    Mit der Version 1.5 bringt der freie Kompressionsalgorithmus Zstd mehr Tempo beim verlustfreien Komprimieren von Daten mit.  

    Die Beschleunigung erreicht Zstd 1.5 durch Verbesserung in der Middle-Level-Kompression. Dort sorge ein neuer Match Finder für mehr Geschwindigkeit. Die Optimierung bringe eine massive Verbesserung der Komprimierungsgeschwindigkeit bei geringen Abweichungen in der Kompressionsrate und gleichem oder verringertem Speicherverbrauch, heißt es in der Ankündigung.

    Zudem sei die Verbesserung des Komprimierungsverhältnisses durch Blocksplitting jetzt standardmäßig für hohe Komprimierungsstufen (16+) aktiviert. Inwieweit man davon profitiere, hänge von der Arbeitslast ab, teilt das Entwicklerteam mit. Bei der Komprimierung von Archiven, die aus stark unterschiedlichen Dateien bestehen, werde eine größere Verbesserung erzielt als bei der Komprimierung einzelner Dateien, die sich entropisch nicht stark unterscheiden. Auch bei der Dekomprimierung erreicht Zstd bessere Werte. Das Projekt hat die Leistungsverbesserungen mit verschiedenen parametern gemessen und kommt regelmäßig auf eine Steigerung zwischen 10 und 25 Prozent.

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  • Führungswechsel bei VMware

    Das VMware Board of Directors hat Rangarajan (Raghu) Raghuram mit Wirkung zum 1. Juni 2021 zum Chief Executive Officer und Mitglied des Board of Directors berufen. Raghuram bekleidet derzeit die Position des Executive Vice President und Chief Operating Officer, Products and Cloud Services bei VMware.

     „Ich freue mich sehr, dass Raghu die Rolle des CEO bei VMware übernehmen wird. Während seiner gesamten Karriere hat er Integrität und Überzeugung bewiesen und dabei eine entscheidende Rolle für den Erfolg von VMware gespielt”, kommentiert Michael Dell, Vorsitzender des VMware Board of Directors die Personalie

    Raghuram löst Zane Rowe als temporären CEO ab. Rowe war nach dem Wechsel von VMware-CEO Pat Gelsinger zu Intel im Februar eingesprungen. VMware gab außerdem bekannt, dass Sumit Dhawan zum President ernannt wurde und alle Go-to-Market-Bereiche leiten wird Sanjay Poonen, Chief Operating Officer, Customer Operations, habe sich entschieden, VMware zu verlassen, nachdem er sieben Jahre lang im Unternehmen tätig war, teilt VMware mit.

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  • Open-Source-Tool prüft wissenschaftliche Software

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat mit dem Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) das Tool SoftWipe entwickelt. Das Tool prüfe Codierungsstandards bei wissenschaftlicher Software und helfe so, Fehler zu vermeiden, teilt das KIT mit.

    Wo große Mengen Forschungsdaten anfallen und schnell verarbeitet werden müssen, sei zuverlässige Software entscheidend, um sie zu analysieren und richtig zu interpretieren, heißt es in der Mitteilung des Instituts. Das Entwickeln und Warten wissenschaftlicher Software sei aber von unsicherer Finanzierung und Zeitdruck geprägt, so die Forscher. Mit dem Softwaretool SoftWipe lasse sich die Softwarequalität automatisiert bewerten.

    Das Open-Source-Tool SoftWipe biete einen schnellen, zuverlässigen und kostengünstigen Lösungsansatz, indem es Software-Entwicklungsstandards automatisiert bewertet. Neben dem Tool selbst haben die Informatiker ein Ranking von 48 wissenschaftlichen Softwares aus verschiedenen Forschungsbereichen erstellt und dabei bewertet, ob die Codierungsstandards eingehalten wurden. Bei der Auswahl der Bewertungskriterien orientierten sie sich an bereits bestehenden Standards, die in sicherheitskritischen Bereichen, wie beispielsweise bei der NASA oder am CERN, eingesetzt werden.

    Spezielle Software wird in fast allen wissenschaftlichen Bereichen genutzt. Ihre Qualität ist nicht immer gut. (Foto: Markus Breig, KIT)

    SoftWipe ist in der Programmiersprache Python3 geschrieben und verwende mehrere überwiegend frei verfügbare statische und dynamische Code-Analyzer um die Codequalität von in C/C++ geschriebener Software zu bewerten. Dabei kompiliert SoftWipe die Software und führt diese aus, um auch Programmierfehler während der Ausführung zu erkennen. Anhand der Ausgabe der verwendeten Tools zur Code-Analyse berechne SoftWipe einen Qualitätsscore zwischen 0 (schlecht) und 10 (sehr gut) und erstellt daraus eine Gesamtbewertung.

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  • Verbraucherzentrale: Viele Beschwerden über Vodafone

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat alle Verbraucherbeschwerden im Jahr 2020 ausgewertet. Vodafone , mit all seinen Marken der zweitgrößte Anbieter in Deutschland für Breitband und Festnetz, vereine mit deutlichem Abstand die meisten Beschwerden in den Verbraucherzentralen auf sich, teilt der vzbv mit.

    Beim Breitband und Festnetz seien im Jahr 2020 unter den fünf größten Anbietern 66 Prozent der Verbraucherbeschwerden auf Vodafone entfallen, heißt es seitens der Verbraucherschützer. Auch im Bereich Mobilfunk, wo Vodafone der drittgrößte Anbieter sei, würden im Vergleich zu den anderen Anbietern die meisten Beschwerden gegen Mobilfunkanbieter auf Vodafones Konto gehen. Carola Elbrecht, Referentin im Team Marktbeobachtung Digitales des vzbv sagte: “Vodafone führt im Telekommunikationsbereich die Beschwerderangfolge mit einem Abstand an, der in keinem Verhältnis zur Marktgröße steht.”

    Überdurchschnittliche Zahl von Beschwerden. Quelle: vzbv

    Der häufigste Beschwerdegrund betreffe die Vertriebsform des Unternehmens. Das beinhalte Haustürgeschäfte und untergeschobene Verträge im stationären Handel sowie am Telefon, teilt die vzbv mit. Bei untergeschobenen Verträgen hätten Verbraucher meist das Nachsehen, obwohl diese Verträge in der Regel rechtlich keinen Bestand hätten, lässt die Verbraucherzentrale wissen. Im Zusammenhang mit Vodafone berichteten Verbraucher, wie sie sich mit Zahlungsforderungen auseinandersetzen müssten oder nicht genehmigten Geldabbuchungen hinterherlaufen müssten, so die vzbv.

    Verbraucher, die Hilfe in ihrem individuellen Fall benötigen, sollten die Beratungsangebote der Verbraucherzentralen nutzen, heißt es in der Mitteilung. Beschwerden können sie über das Beschwerdeportal der Verbraucherzentralen abgeben.

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  • Dragonfly BSD 6.0 öffnet neuen Versionszweig

    Mit dem Sprung von Version 5.8 auf 6.0 hat das FreeBSD basierte Dragonfly BSD eine neue Versionsnummer erreicht.

    Die Entwicklerheben beim Kernel das runderneuerte VFS-Caching hervor und auch das Memory-Paging sowie der EFI-Framebuffer seien verbessert worden. Auch die Arbeiten am Dragonfly-BSD-eigenen Dateisystem HAMMER2 seien weiter fortgeschritten, heißt es in der Ankündigung. Außerdem habe es entscheidende Verbesserungen an dsynth gegeben,was den Paketbau betrifft. Dsynth war mit Version 5.8 von Dragonfly BSD eingeführt worden, das Tool ermöglicht das Übersetzen der DPorts in ein binäres Repository.

    Bei den Netzwerkfähigkeiten seien Unterstützung für Intels I219 Ethernet-Kontroller hinzugekommen. Und bei der Grafikausgabe machen sich Verbesserungen am i915-Treiber bemerkbar, unter anderem durch mehr Stabilität. Zu den vielen Verbesserungen, Fehlerbereinigungen und Updates gibt die Release-Ankündigung detailliert Auskunft. in Update auf Version 6.0 sollte von Dragonfly BSD 5.x problemlos möglich sein, heißt es dort.

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  • GNU Guix 1.3.0 veröffentlicht

    Hinter dem Begriff Guix verbirgt sich nicht nur eine Distribution des GNU-Projekts, sondern auch der darin eingesetzte Paketmanager. Beide haben die Entwickler jetzt in einer neuen Version freigegeben. Während der Paketmanager erweiterte Befehle bietet, unterstützt die Distribution auch POWER9-Systeme.

    Letztgenanntes gilt aber noch als Technology Preview. Die Distribution bringt zudem zahlreiche Pakete auf einen neuen Stand, wobei die Versionsauswahl konservativ erfolgte. So gehören zum Kernsystem Glibc 2.31, GCC 10.3 und der Linux Libre-Kernel 5.11.15. Als Desktop-Umgebung kommt Xfce 4.16.0 zum Einsatz, um Büroaufgaben kümmert sich LibreOffice 6.4.7.2. Das Ocaml-Paket entsteht jetzt mit Camelboot komplett aus dem Quellcode. Zu den neuen Diensten an Bord zählen unter anderem Wireguard, Syncthing und IPFS.

    Der Paketmanager Guix unterstützt das sogenannte Declarative Deployment. Dabei können Anwender alle benötigten Softwarepakete in einer Konfigurationsdatei ablegen und diese dann per “guix package –manifest=manifest.scm” einlesen. Der Vorteil dieses Vorgehens liegt unter anderem darin, dass man die Manifest-Datei in einem Versionssystem verwalten kann. Per “guix package –export-manifest” erzeugt der Paketmanager ein Manifest auf Basis eines existierenden Profils.

    Der neue Parameter “–with-latest” veranlasst Guix, die Operation auf die neueste Upstream-Version eines Paketes anzuwenden. Darüber hinaus haben die Entwickler das Referenzhandbuch komplett in Französisch, Deutsch und Spanisch übersetzt.

    “guix import” unterstützt Go-Programme und dessen Paketsystem besser. “guix refresh” kennt neue “Updaters”, darunter Sourceforge. Unter anderem durch den Einsatz der Zstd-Komprimierung arbeitet der Paketmanager zudem flotter.

    Alle weiteren Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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  • Coreboot 4.14 bringt viele Updates

    Das freie Firmware-Projekt Coreboot hat mit der Ausgabe 4.14 rund 3660 Commits von 215 Entwicklern erhalten. Die Änderungen und Neuerungen ziehen sich durch die gesamte Palette der Software.

    Ziel von Coreboot ist es, ein freies BIOS als Ersatz für die proprietären Systeme zu schaffen. Mit Version 4.14 seien wieder zahlreiche Hardwareneuerungen in Coreboot eingeflossen, heißt es in der Ankündigung. Verbesserungen bei Mainboards. Chipsets und den verschiedenen Architekturen seien zu nennen. Bei den Mainboards sind einige dabei, die von Googles Chromebooks eingesetzt werden, aber auch neue Platinen von AMD, Intel und MSI sind hinzugekommen. Bei den SoCs ist eine initiale Unterstützung für AMDs Cezanne APU genannt. Zudem beschreiben die Entwickler den Support für den Intel Xeon Scalable Prozessor nun als ausgereift. Die Entwickler begrüßen zudem, dass nun bei den Chipsätzen einige Open-Source-Implementationen die binären Blobs ersetzt hätten.

    Coreboot steht unter der GPL und ist von der Free Software Foundation anerkannt. Das Projekt kann auf eine rege Community bauen. Unter den vielen Beitragenden seien für diese Version 50 hinzugekommen, die einen ersten Beitrag beigesteuert hätten, heißt es in der Ankündigung.

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  • Bodhi Linux 6.0.0 aktualisiert Unterbau und überarbeitet Optik

    Die äußerst schlanke Distribution Bodhi Linux basiert ab sofort auf Ubuntu 20.04.2, wobei die Installation von Snaps deaktiviert ist. Darüber hinaus haben die Entwickler das standardmäßig verwendete ArcGreen-Theme überarbeitet.

    Dieses bietet jetzt unter anderem einen animierten Hintergrund und einen aktualisierten Splash-Screen. Der Login-Screen begrüßt Anwender mit einem transparenten Hintergrund und einem neuen Hintergrundbild.

    Die hauseigene Desktop-Umgebung Moksha wartet mit einigen neuen Features auf. So sammelt ein neues Widget rechts unten in der Bildschirmecke sämtliche Nachrichten. Des Weiteren ersetzt der Dateimanager Thunar seinen Kollegen PCManFM, Chromium geht anstelle von Firefox ins Internet. Abschließend haben die Entwickler auch noch die Unterstützung für einige Sprachen verbessert.

    Bislang hat das Bodhi-Team seine Website noch nicht aktualisiert. Die Ankündigung der neuen Version 6.0.0 erfolgte knapp im Bodhi-Forum, der Download gelang nur direkt auf Sourceforge. Dort hat man die Wahl zwischen gleich drei verschiedenen Editionen: Die normale Variante nutzt den Linux-Kernel 5.4. Ihre Kollegin mit der Bezeichnung HWE nutzt hingegen den Kernel 5.8. Im „apppack“ sind zusätzliche Anwendungen enthalten, wobei ebenfalls der Kernel 5.4 zum Einsatz kommt.

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  • SystemRescue 8.03 aktualisiert Kernel und GParted

    Das auch als SystemRescueCD bekannte Live-System hilft mit seinen vorinstallierten Werkzeugen bei der Systemrettung. Die neue Ausgabe 8.03 behebt einige Fehler der Vorversion und nimmt die beiden Tools Xfburn und Gsmartcontrol an Bord.

    Während Xfburn Daten auf CDs, DVDs und BluRays brennt, lassen sich mit Gsmartcontrol die SMART-Werte und somit die Gesundheitsinformationen von Festplatten und SSDs abrufen.

    Darüber hinaus haben die SystemRescue-Entwickler das grafische Partitionswerkzeug GParted auf die aktuelle Version 1.3.0 gehoben. Der kleine Text-Editor Joe flog hingegen aus dem ISO-Image. Im Hintergrund arbeitet jetzt der Linux-Kernel 5.10.34. Sämtliche Änderungen listet das Changelog auf.

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  • DebConf 21 online – DebConf22 in Pristina

    Das Debian-Projekt wird wegen der Covid Pandemie seine Entwicklerkonferenz in diesem Jahr online abgehalten. Sollte im kommenden Jahr eine Präsenzkonferenz möglich sein, gilt Pristina im Kosovo als Austragungsort, teilt das DebConf-Committee mit.

    Die diesjährige Konferenz wird zwischen 22. bis 29. August online stattfinden, teilt das Organisations-Komitee mit. Das genaue Datum werde man später bekannt geben. Es hänge auch davon ab, wie viele Talks angemeldet werden, heißt es. Die Webseite der DebConf 21 sei aber online und der Call-For-Papers starte demnächst. Wer auf dem Laufenden bleiben wolle, solle die Konferenzseite regelmäßig besuchen oder die DebConf-Announce-Mailingliste abonnieren.

    Die Entscheidungen für die kommenden Konferenzen sind auch bereits gefallen. Neben Pristina im Jahr 2022 findet die DebConf im Jahr 2023 in Kochi, Indien statt. 2024 will das DebConf-Team dann nach Haifa, Israel einladen. Alle diese Ankündigungen seien aber nur dann gültig, wenn die Pandemie ein vernünftiges Reisen und eine angemessene Konferenz zulasse.

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  • BKA veröffentlicht Bundeslagebild Cybercrime 2020

    Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat das Bundeslagebild Cybercrime 2020 veröffentlicht. Dort heißt es, das 2020 die Bedrohungen durch Cyberangriffe in Deutschland weiter zugenommen hätten. Die Corona-Pandemie und die dadurch beschleunigte Digitalisierung habe weitere Gelegenheiten für Cyberkriminelle eröffnet, teilt das BKA mit.

    Mit dem Bundeslagebild Cybercrime informiert das Bundeskriminalamt über die wichtigsten polizeilichen Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich der Cybercrime. Besonders häufig seien 2020 Ransomware- und DDoS-Angriffe sowie der Diebstahl digitaler Identitäten registriert worden, heißt es vom BKA. Neue Trends der Cybercrime seien gegen Wirtschaftsunternehmen gerichtet und stellten für diese zunehmend eine existenzielle Bedrohung dar, so das BKA im Bundeslagebild.

    Die Anzahl erfasster Cyberstraftaten sei in den letzten Jahren stetig angestiegen; so auch 2020 um 7,92 Prozent. 2020 seien 108.474 taten erfasst worden, 2019 noch 100.514. Die Aufklärungsquote liege mit 32,6 Prozent weiterhin auf niedrigem Niveau.

    Wichtige Aspekte der Cyberkriminalität. Quelle: BKA

    In der Corona-Pandemie seien vermehrt Angriffe auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen festzustellen, die für die Bekämpfung der Corona-Pandemie relevant seien, teilt das BKA mit. Im Fokus der Täter stehe insbesondere auch die gesamte Impfstoff-Lieferkette, da ein Ausfall nur eines Unternehmens hier erhebliche Auswirkungen hätte.

    Das Bundeslagebild Cybercrime 2020 ist beim BKA als PDF zum Download.

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