Linux-Magazin

  • Security: Automatische Scans und Attacken nehmen zu

    Der Sicherheitsspezialist Barracuda hat die von seinen Sicherheitssystemen geblockten Angriffe analysiert. Ein Fazit: Auf bekannten Softwarelücken gibt es oft Millionen von automatisierten Scans.

    Barracuda hat Sicherheitsprobleme von VMware und Microsoft zum Anlass genommen, die Angriffe genauer zu analysieren. Bei Microsofts Exchange-Server-Lücke, auch als Hafnium-Lücke bekannt, die im März 2021 bekannt wurde, sei auch von März vermehrt nach den Schwachstellen gesucht worden, und es seien regelmäßige Scans nach diesen Schwachstellen auf den Sensoren und in den Barracuda-Niederlassungen weltweit aufgetreten. Das Sondieren nehme von Zeit zu Zeit zu und falle dann wieder auf ein niedrigeres Niveau ab, teilt Barracuda mit. Ein ähnliches Muster gab es bei einer Lücke in VMware. Auch dort seien sofort nach Bekanntwerden regelmäßig Scans aufgetreten, die dann in der Anzahl wieder weniger geworden seien. Es sei jedoch zu erwarten, dass diese Scans von Zeit zu Zeit wieder zunehmen, teilt das Unternehmen mit. Angreifer würden die Listen von bekannten Sicherheitslücken mit hoher Auswirkung immer weder durchgehen, es sei also mit einer Art Routine zu rechnen.

    Deutlich weniger Scans und Attacken an den Wochenenden. Quelle: Barracuda

    Die Angreifer richten nach Erkenntnissen von Barracuda ihre Angriffe, auch wenn sie automatisiert durch Bots und Scans erfolgen, nicht nur nach den Bürozeiten aus sondern auch nach der üblichen Arbeitswoche. Am Wochenenede, so die Experten, würden die Cyberkriminellen auch Pause machen.

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  • Sicherheitslücke in Drupal erfordert Update

    Eine kritische Sicherheitslücke im Content-Management-System Drupalmacht ein Update auf eine aktuelle Version nötig.

    Wie die Entwickler bekannt geben, werden die Lücken durch aktuelle Versionen der Zweige 7.9.x und 9.x geschlossen. Das Sicherheitsproblem ist in der Bibliothek Pear und dort in Archive-Tar zu suchen. Für diese Bibliothek haben die Entwickler ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, das nun auch für Drupal bereitsteht.

    Der Drupal-Core selbst sei über die Verwendung der Archive_Tar-Bibliothek nicht angreifbar, da sie keine Symlinks zulässt, teilen die Entwickler mit. Der Angriffsweg stehe nur offen, wenn die Bibliothek in benutzerdefiniertem Code verwendet wird, um Tar-Archive (z. B. .tar, .tar.gz, .bz2 oder .tlz) zu extrahieren, die aus einer potenziell nicht vertrauenswürdigen Quelle stammen, heißt es im Advisory von Drupal. Die Updates für die jeweils eingesetzten Versionen des CMS sind im Advisory verlinkt.

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  • Steam Deck: Handheld-Konsole von Valve läuft mit Linux

    Valve entwickelt eigentlich Computerspiele und betreibt die Videospieleplattform Steam. Jetzt hat das Unternehmen eine neue mobile Spielekonsole namens Seam Deck vorgestellt, die herkömmliche Windows-Spiele ausführt und mit Linux läuft. Das an Nintendos Switch erinnernde Gerät soll ab Dezember für 419 Euro erhältlich sein.

    Interessenten können über die entsprechende Internetseite bereits die Steam Deck getaufte Konsole vorbestellen. Im Innern arbeitet ein 4-Kern-Prozessor und ein angepasster Grafikchip von AMD. Damit soll die Konsole alle Spiele aus der Steam-Katalog ausführen können. Dazu zählen mit den sogenannten AAA-Spielen explizit auch aktuelle und besonders leistungshungrige Blockbuster.

    Als Betriebssystem kommt Valves SteamOS 3.0 zum Einsatz. Dieses basiert auf Arch Linux und nutzt KDE Plasma als Desktop-Umgebung. Dies überrascht etwas, nutzt Valve doch beim frei verfügbaren SteamOS schon länger Debian als Unterbau. Wer einen Bildschirm sowie Tastatur und Maus an die Konsole stöpselt, soll sie auch als PC-Ersatz verwenden können.

    Vorinstalliert ist der Steam-Client, der eine auf die Steam Deck angepasste Startseite aufweist. Über den Client erhalten Anwender Zugriff auf ihre Spielebibliothek und die weiteren Steam-Funktionen, wie etwa den Chat. Windows-Spiele führt die auf WINE basierende Zwischenschicht Proton aus. Über einen Druck auf den Power-Knopf soll SteamOS den aktuellen Spielstand einfrieren und später wieder fortsetzen können.

    Wie Nintendos Switch kommt auch die Steam Deck in einem kompakten Gehäuse daher, in das sowohl der Controller als auch ein 7-Zoll großer Bildschirm integriert sind. Letztgenannter zeigt 1280 x 800 Pixel an und bietet somit ein Seitenverhältnis von 16:10. Die Batterie soll sieben bis acht Stunden Strom liefern.

    Für die Spiele stehen 64-, 256- und 512 GByte Flash-Speicher bereit. Die 64 GByte arbeiten dabei als eMMC-Speicher, die beiden größeren Flash-Speicher sind hingegen deutlich schneller per NVMe angebunden. Ein USB-C-Port und ein SD-Kartenleser stellen die Verbindung zur Außenwelt her, an Bord sind zudem Bluetooth sowie WLAN gemäß 802.11a/b/g/n/ac. Der USB-C-Anschluss versteht dabei auch DisplayPort 1.4 und erlaubt so den Anschluss eines Bildschirms.

    Separat verkauft Valve eine Dock genannte Basisstation, die weitere Anschlüsse bereithält. Dazu zählen ein DisplayPort 1.4, ein HDMI 2.0-Anschluss, eine Ethernet-Buchse, sowie ein USB 3.1- und zwei USB 2.0-Anschlüsse.

    Weitere Informationen zur Konsole finden sich auf der Projektseite.

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  • Chrome 92 verbessert Sicherheit

    Mit der Version 92 seines Browsers Chrome führt Google einige Sicherheitsfunktionen ein. Darunter vereinfachten Zugriff und bessere Steuerung der Berechtigungen einer Seite.

    Websites, die Zugriff auf Mikrofon, Standort oder Kamera verlangen, lassen sich über aktualisierten Steuerelemente einfacher im Überblick behalten, teilt Google mit. Mit einem Klick auf das Schlosssymbol auf der linken Seite der Chrome-Adressleiste öffne sich ein aktualisiertes Bedienfeld, in dem angezeigt werde, welche Berechtigungen der Nutzer dieser Website erteilt habe. Dort lasse sich auch zwischen Freigabe und der Nichtfreigabe des Zugriffs umschalten, heißt es im Beitrag von Google. In einer kommenden Version von Chrome soll eine Option hinzugefügt werden, die diese Website aus dem Browserverlauf in Chrome löscht.

    Zu den in der Adresszeile ausführbaren sogenannten Actions gibt es mit Safety Check einen Neuzugang. Die Eingabe von Safety Check prüfe die Sicherheit von Passwörtern, scanne nach bösartigen Erweiterungen und mehr. Ausgebaut hat Google zudem die Site Isolation, eine Sicherheitsfunktion, die durch separate verarbeitet von Webseiten vor Angriffen schützt, weil Websites nicht auf andere Daten zugreifen können. Site Isolation decke eine breitere Palette von Websites sowie Erweiterungen ab, und der Einsatz soll dank Optimierungen die Geschwindigkeit von Chrome verbessern, so Google.

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  • Rust 2021 geht in die Testphase

    Für die Rust 2021 Edition hat die öffentliche Testphase begonnen. Alle geplanten Features seien nun in den Nightly-Builds vorhanden, teilt Entwickler Niko Matsakis mit.

    Auch die Migration des Codes von Rust 2018 auf die neue Version sollte klappen, schreibt der Entwickler. Dies sollte weitgehend automatisch klappen, so Matsakis. In seinem Blogbeitrag gibt es eine Anleitung dafür. Er weist vorsorglich darauf hin, dass es sich bei Rust 2021 um keine produktionsreife Version handelt, es sei deshalb empfohlen, dass Entwickler ihre Sachen in einer temporären Kopie des Codes migrieren.

    Ziel sei es nun, Rust 2021 für die Veröffentlichung von Rust 1.56 stabi zu bekommen. Rust 1.56 erscheine am 21. Oktober 2021. Das bedeute, dass alle Funktionen und Arbeiten bis zum 7. September im Nightly-Zweig vorhanden sein müssen, so der Entwickler.

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  • WordPress 5.8 macht weiteren Schritt Richtung Full-Site-Editing

    Die neue Version des Content-Management-Systems WordPress unterstützt das WebP-Format, fügt einen weiteren Block hinzu und kann jetzt auch Blöcke in die Widget-Bereiche der Seite verschieben.

    Der Widget-Editor kann ab sofort Blöcke aufnehmen, gleiches gilt für den Customizer und seine Live-Preview. Darüber hinaus darf man im Block-Editor entsprechend vorbereitete Templates anpassen. Langfristiges Ziel dieser Maßnahmen ist es, die komplette Website aus Blöcken aufzubauen. Die Entwickler bezeichnen dies als Full-Site-Editing.

    Dies sind jedoch nicht die einzigen Neuerungen im Bereich der Blöcke. So zeigt ein neuer Query Loop Block mehrere Beiträge an, die eine vorgegebene Bedingung erfüllen. Beispielsweise kann der Block alle Beiträge aus einer Kategorie auflisten.

    Nach der Auswahl eines Blocks schlägt WordPress 5.8 passende Block Pattern vor. Die List View getaufte Ansicht präsentiert alle gerade verwendeten Blöcke in einer Baumstruktur. Auf diese Weise erhält man einen besseren Überblick über die Seitenstruktur und kann schneller zu den entsprechenden Blöcken springen. Der Duotone-Filter bringt schließlich noch Farbeffekte in Bilder und Cover Blocks.

    WordPress 5.8 unterstützt nicht mehr den Internet Explorer 11, dafür aber erstmals das WebP-Bildformat. Die neue Version ist dem Jazz-Pianisten Art Tatum gewidmet. Sämtliche Änderungen stellt die offizielle Ankündigung vor.

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  • Adobe wird Sponsor von Blender

    Die 3d-Grafiksuite Blender hat einen weiteren prominenten Sponsor gefunden. Adobe, selbst eine Größe im Grafikbereich, beteiligt sich als Corporate Gold-Sponsor bei der Blender Foundation an der Entwicklung der Software.

    Mit der Beteiligung verbindet sich laut den Statuten von Blender ein Jahresbeitrag von mindestens 30.000 US-Dollar. Während Blender ansonsten neue Sponsoren Wir sind begeistert, dass Adobe dem Blender Development Fund beitritt, um die Langlebigkeit und den Erfolg dieser dynamischen Open-Source-Community zu sichern”, sagt Sébastien Deguy, Vice President 3D & Immersive bei Adobe. Dem Statement von Blender-Gründer und -Vorsitzendem Ton Roosendaal ist anzuhören, dass er Adobe nicht als klassischen Open-Source-Fan ansieht und der Schritt auch Symbolwert hat: “Das ist ein großer Schritt nach vorne”, sagt er. Und fügt an, dass der Beitritt Adobes ein Paradebeispiel dafür sei, dass die Industrie zunehmend akzeptiere, mit Open-Source-Software zu arbeiten.

    Ende vergangenen Jahres konnte Blender auch die Amazon Web Services (AWS) unter seinen Sponsoren begrüßen. Die Cloud-Sparte von Amazon hat sich damals als Corporate Patron eingetragen und damit in der höchsten Sponsoren-Kategorie. Ein Beitrag von 120.000 US-Dollar oder mehr pro Jahr sind die Bedingungen für den Corporate Patron.

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  • Handbrake 1.4 unterstützt 10- und 12-Bit-kodierte Streams

    Das grafische Werkzeuge Handbrake konvertiert Videos zwischen zahlreichen Formaten. Die neue Version kann jetzt auch mit 10- und 12-Bit-kodierten Videos umgehen. Das sind in der Regel Filme mit einem erhöhten Farbumfang (HDR).

    Darüber hinaus kann Handbrake Metadaten des HDR10-Formats in die transkodierte Datei durchreichen, die entsprechenden Informationen für Fernseher gehen somit nicht verloren. Einige Filter können allerdings nicht mit entsprechenden Videos umgehen. Apropos Filter: Neu sind die Filter „Chroma Smooth“ und „Colourspace Selection“.

    Handbrake 1.4 nutzt besser die Hardwarebeschleunigung von Intel-, AMD- und Qualcomms ARM-Prozessoren. Bei Intel heißt die entsprechende Einheit Intel QuickSync, AMD spricht von Video Core Next (VCN).

    Verbessert haben die Entwickler zudem den Umgang mit Untertiteln und die Benutzeroberfläche. Sämtliche Änderungen stellen detailliert die Release Notes vor.

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  •  Linux Foundation befragt Communities zu Diversität

    Eine Umfrage der Linux Foundation widmet sich dem derzeitigen Stand von Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion in Open-Source-Communities.

    Zusammen mit Partnern habe man die Befragung ins Leben gerufen, teilt die Linux Fundation mit. Zweck der Untersuchung sei es, die demografischen Gegebenheiten und die Dynamik in Bezug auf die Gesamtbeteiligung zu verstehen und Lücken zu identifizieren, die zur Förderung einer integrativen Kultur angegangen werden müssen, teilt die Foundation mit.

    Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (Diverstity, Equity, Inclusion, kurz DEI) seien Kernwerte der Linux Foundation, heißt es. Es gäbe bereits jetzt DEI-Bemühungen über die globalen Veranstaltungen, Schulungen und Open-Source-Mitgliederprogramme hinweg, lässt die Foundation wissen. So habe man mit der Cloud Native Computing Foundation im November 2020 die Inclusive Naming Initiative gegründet und mit TransTech im Frühjahr 2021 mit der Vergabe von Schulungsstipendien für qualifizierte LGBTQ-Personen begonnen.

    Die Umfrageergebnisse sollen ein besseres Verständnis der Menschen ermöglichen, die Open-Source-Technologien innerhalb der Linux Foundation und ihrer Partnergemeinschaften nutzen und entwickeln. Die Umfrage ist hier verlinkt. Sie steht in diversen Sprachen zur Verfügung.

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  • GitLab Commit 2021 startet virtuell am 3. August

    Unter dem Motto Innovate Together startet am 3. August die zweitägige virtuelle Konferenz GitLab Commit 2021.

    GitLab Commit 2021 bietet verschiedene Präsentationen, die auf vier virtuellen Bühnen stattfinden. Der Bereich Innovate Together beleuchtet die Zukunft von DevOps und wie man damit zu einem stärkeren Entwicklungslebenszyklus beitragen kann. Unter dem Schlagwort Open wird demonstriert, wie GitLab für Zusammenarbeit etwa in den Bereichen Remote Work, Weiterbildung und Marketing und anderen nichttechnischen Bereichen eingesetzt wird.

    Unter DevSecOps-Plattform wird demonstriert, wie Organisationen Software und die Infrastruktur, auf der sie basiert, planen, erstellen, bereitstellen, sichern und verwalten. Im Bereich Plattform stellen Führungskräfte vor, wie sie GitLabnutzen.

    Das Programm der Konferenz ist online zu finden. Die GitLab Commit 2021 ist kostenlos, erfordert aber eine Registrierung.

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  • EU-Kommission startet Halbleiter-Allianz

    Die Europäische Kommission hat den Startschuss für zwei neue Industrieallianzen gegeben: Die Allianz für Prozessoren und Halbleitertechnologien und die Europäische Allianz für industrielle Daten, Edge und Cloud.

    Know-How bei der Entwicklung von Prozessoren und Chips seien für die Zukunft der Volkswirtschaften von entscheidender Bedeutung, betonte die Kommission. Die Industrieallianz für Prozessoren und Halbleitertechnologien soll ein Schlüsselinstrument sein, um den industriellen Fortschritt in der EU in diesem Bereich voranzutreiben, heißt es in der Mitteilung der EU-Kommission.

    Die Ziele sind ambitioniert. Die Allianz will Design- und Fertigungskapazitäten aufbauen, die für die Produktion der nächsten Generation von Prozessoren und elektronischen Komponenten erforderlich seien.. Dies bedeutet, dass Europa eine Produktionskapazität von 16-Nanometer bis 10-nm anstrebe, um den aktuellen Bedarf Europas zu decken. Mit Strukturbreiten unter 5 bis 2 nm sollen auch der zukünftige Technologiebedarf anvisiert werden, so die Kommission.

    Die zweite Allianz für industrielle Daten, Edge und Cloud soll Cloud- und Edge-Technologien fördern, die hochsicher, energie- und ressourceneffizient sowie vollständig interoperabel sein sollen. Die Allianz soll die Bedürfnissen der EU-Bürger, der Unternehmen und des öffentlichen Sektors – auch für militärische und sicherheitstechnische Zwecke- bei der Verarbeitung hochsensibler Daten erfüllen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie bei Cloud- und Edge-Technologien stärken.

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  • Jeff Bezos‘ Flug ins All im Live-Stream

    Multimilliardär Jeff Bezos, Gründer von Amazon, startet am heutigen Dienstag mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin zu einem Flug ins All. Der Flug soll in 100 Kilometer Höhe führen. Ab 13.30 Uhr begleitet ein Live-Stream die Vorbereitungfen und den Start, der um 15 Uhr (MESZ) erfolgen soll.

    In der Kapsel, die mit einer Rakete ins All geschossen wird befinden sich der Bruder Mark Bezos, die 82-jährigen US-Pilotin Wally Funk als weiterer Gast und der 18-jährige Niederländer Oliver Daemen, der seinen Platz bei der Auktion zum Flug ersteigert hat. Wally Funk war in den 1960er Jahren eine von dreizehn amerikanische Frauen, die gleichen physiologischen und psychologischen Tests durchliefen, wie die von der NASA für das Projekt Mercury ausgewählten Astronauten, aber sie flogen nie ins All. Als Ehrengast von Jeff Bezos kann sie das nun nachholen. Der 18jährige Oliver Daemen ist der jüngste Mensch im All, Wally Funk der älteste. Daemen erhiel seinen Platz, nachdem der iursprüngliche Gewinner der Auktion, der dafür 28 Millionen S-Dollar gezahlt hatte, wegen Terminproblemen absagte. Der Flug dauert zehn Minuten, die Kapsel landet an Fallschirmen in der Wüste von Texas. Blue Origin bietet einen Live-Stream des Starts an.

    Multimilliardär Jeff Bezos, Gründer von Amazon, startet am heutigen Dienstag mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin zu einem Flug ins All.

    Quelle: Blue Origin

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  • Autobahn App des Bundes geht Online

    Die vom Bund gegründete Autobahn GmbH stellt eine Autobahn App zum Download für Android und iOS zur Verfügung. Die App soll die Navigationssysteme ergänzen und Zusatzinformationen zur aktuellen Verkehrslage und zu geplanten und aktuellen Baustellen bieten. Auch Umleitungen und Straßensperrungen seien in der App integriert, lässt die Autobahn GmbH wissen.

    Eine eigenständige Routenoption mit Zielführung bietet die App nicht. Vielnutzer wie Pendler oder Berufskraftfahrer sollen aber von den Zusatzinformationen profitieren, berichtet die Autobahn GmbH. Das wichtigste Feature der App sei der Routencheck. Nach Eingabe von Start und Ziel zeige die App die aktuelle Verkehrssituation an, mache Angaben zur genauen Route und bietet die Möglichkeit, von dort aus direkt in Ihre Navigations-App zu wechseln. Aufgeschlüsselt nach einzelnen Autobahnen biete die App zudem Informationen zu Dauer- oder Tagesbaustellen. Zusätzlich biete die App den Zugriff auf über 1000 Live-Cams an den Autobahnen, so dass man sich ein direktes Bild machen könne, etwa von der Verkehrslage an Stauschwerpunkten machen kann. Zudem biete die App auch Points of Interest an, etwa zum Tanken, Parken, Rasten und zu E-Ladestationen. Letzteres mit Informationen zum Anbieter, dem Kupplungstyp, der Ladeleistung sowie zur Zahl der Ladesäulen. Die App ist in den Stores von Apple und Google zu finden, teilt die Autobahn GmbH mit.

    Der Digitalverband Bitkom hat in einer Umfrage ermittelt, dass lediglich 19 Prozent der Auto-, Motorrad- oder Wohnmobilfahrerin Deutschland Smartphone-Programme nutzt, um Staus zu entgehen. 92 Prozent hören in den Verkehrsnachrichten, ob auf ihrer Strecke Beeinträchtigungen zu erwarten sind, hat die Befragung ergeben 65 Prozent setzen auf ein klassisches Navigationsgerät. Nur 20 Prozent setzen Navigations-Apps wie Google Maps oder Apple Karten ein.

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  • Torvalds will neuen NTFS-Treiber im Kernel

    Der Linux-Kernel könnte einen komplett neuen NTFS-Treiber bekommen. Hersteller Paragon muss diesen aber noch offiziell einreichen.

    In einer Diskussion um Dateisystem-Patches für die aktuell in Entwicklung befindliche Version 5.14 des Linux-Kernels äußert sich Chefentwickler Linus Torvalds wohlwollend über einen neuen NTFS-Treiber für das Projekt. Da die Abläufe für das Hinzufügen neuer Dateisysteme zum Linux-Kernel eher unüblich sind und dies meist direkt über Torvalds selbst läuft, fordert dieser nun den Hersteller Paragon dazu auf, dessen neuen NTFS-Treiber zur Aufnahme einzureichen.

    Erstmals angekündigt hatte der unter anderem auf Dateisysteme spezialisierte Hersteller Paragon seine Arbeiten im August 2020. Ziel ist es demnach, den eigenen NTFS-Treiber für Linux mit Lese- und Schreibfähigkeiten in den Hauptzweig des Linux-Kernels einzupflegen. Der Treiber unterstütze Version 3.1 des Windows-Dateisystems und dessen Journal-Funktionen. Das Unternehmen hat außerdem versprochen, den eigenen Treiber langfristig pflegen zu wollen.

    Von einigen Entwicklern und frühen Testern wurden die Arbeiten an einem neuen NTFS-Treiber trotz einiger Probleme mit dem Code positiv aufgenommen. Das liegt vor allem an der aktuell eher schlechten Supportsituation für NTFS unter Linux. So unterstützt der aktuelle Linux-Kernel-Treiber lediglich einen Lesezugriff und nicht alle neuen Funktionen des Dateisystems. Der per Fuse im Userspace umgesetzte Treiber NTFS-3g wiederum wird seit Jahren kaum noch sinnvoll gepflegt.

    In der aktuellen Diskussion schreibt Torvalds nun zu dem NTFS3 genannten Treiber von Paragon: “Wenn der neue NTFS-Code Unterstützung von Leuten erhält – und es klingt, als hätte er sie bekommen – und von Paragon die Betreuung übernimmt, dann sollte Paragon meiner Meinung nach einfach ein Git-Pull-Request dafür stellen”. Torvalds ist dann als Hauptentwickler letztlich dafür zuständig, den Code selbst einzupflegen, was den Äußerungen zufolge dann wohl auch geschehen dürfte.

    Torvalds schreibt darüber hinaus, dass die Aussage, der Paragon-Code sei in einem besseren Zustand als der aktuelle NTFS-Treiber, zwar kein besonders starkes technisches Argument sei. Dies sei dennoch ein starkes Argument dafür, den neuen Code aufzunehmen. Außerdem habe es keine großen Beschwerden dagegen gegeben und es sei auch keine Hilfe, wenn der Code weiter außerhalb des Mainline-Zweigs erstellt werde. Möglicherweise erscheint der neue NTFS-Treiber damit dann schon mit Version 5.14 oder 5.15.

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  • Debian 11 alias Bullseye geht in den Full Freeze

    Debian durchläuft in seiner Entwicklung verschiedene Stufen von Freezes. Nach dem Soft Freeze und dem Hard Freeze ist nun der Full Freeze angebrochen.

    In diesem Zustand findet nahezu keine Veränderung mehr statt. Pakete, die jetzt noch in die kommende Debian-Version aufgenommen werden sollen, bedürfen einer manuellen Prüfung durch das Release-Team, gibt Debian bekannt.

    Der Full Freeze deutet auch daraufhin, dass demnächst mit einem finalen Release von Debian 11 zu rechnen ist. Debian legt sich üblicherweise auf keine fixen Release-Termine fest und handelt nach dem Motto It’s done, when it’s done. Dieses Mal gibt es aber zumindest einige Vorschläge für mögliche Termine. Der erste wäre laut einer Mail von Paul Gevers an die Release-Liste am 31. Juli. Der 7. und der 14. August sind ebenfalls genannt. Gevers bezeichnet die Termine aber als vorläufig. In der Vergangenheit sind zwischen Full Freeze und Veröffentlichung auch schon bis zu fünf Monate vergangen.

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