Linux-Magazin

  • VMware: Mehrere Sicherheitslücken

    In dem Hypervisor VMware ESXi und in der Server-Management-Software vCenterServer wurden kürzlich drei Schwachstellen entdeckt. Eine davon wurde als kritisch eingestuft. Aktuell ist auch schon ein Exploit für die kritische Sicherheitslücke im Umlauf. Dieser wurde ursprünglich von chinesischen IT-Sicherheitsforschern entwickelt und veröffentlicht.

    Das kritische Problem (CVE-2021-21972) betrifft vCenter Server und Cloud Foundation. Der verantwortliche Programmierfehler liegt in einem Plugin für den HTML5-basierten vSphere Client. Dieses Plugin ist standardmäßig aktiv. Ein Angreifer kann die Schwachstelle ausnutzen, um über Port 443 Zugriff auf das System zu erlangen. Der Angreifer kann so Befehle mit höheren Rechten ausführen.

    Betroffen sind die vCenter Server Versionen 6.5, 6.7 und 7.0 sowie die Versionsreihen 3.x und 4.x von Cloud Foundation.

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  • Intel kreiert neue PC-Kategorie

    Mit der Kategorie “Ultraportable Gaming” will Intel eigenen Angaben zufolge eine ganz neue Klasse von PCs in die Welt gerufen haben. Im ersten Halbjahr 2021 wollen nun Hersteller wie MSI, Acer und ASUS mehr als 40 Modelle in dieser neuen Klasse auf den Markt bringen, darunter den MSI Stealth15M, einen der dünnsten jemals hergestellten Gaming-Laptops.

    Das Herzstück der Geräte ist jeweils ein Intel Core H35-Series-Prozessor der 11. Generation, getaktet mit bis zu 5 GHz und PCIe-Gen-4.0-Architektur für schnellen Zugriff auf Massenspeicher sowie superschnellem WLAN (Wi-Fi 6E).

    Intel zufolge hatten Marktforschungen ergeben, dass sich 40 Prozent der Gamer schlankere und vielseitigere Laptops gewünscht hätten, die sich für Büroarbeit, Schule, Veröffentlichungen und Hobby gleichermaßen eigenen sollten.

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  • TeamViewer kauft Upskill

    Der deutsche Hersteller der bekannten Fernwartungssoftware TeamViewer hat den amerikanischen Spezialisten für Augmented Reality, Upskill, übernommen. Die Produkte von Upskill, die bei namhaften Firmen wie Boeing oder Merck im Einsatz sind, unterstützen mit 3D-Brillen und Handheld-Devices den Support sowie die Inspektion von industriellen Fertigungsanlagen. Den Worten von TeamViewer CEO Oliver Steil zufolge, verspricht sich sein Unternehmen eine Stärkung seiner Position vor allem auch auf dem amerikanischen Markt und in Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Pharma, Versicherungen oder Großhandel. Der Markt für Enterprise-Lösungen mit Augmented Reality sei groß und wachse stark. TeamViewer sei mit der Aquisition perfekt aufgestellt.

    Das 2005 gegründete Unternehmen zählt heute nach eigenen Angaben über 2,5 Milliarden Geräte, auf denen Teamviewer installiert ist. Bis zu 45 Millionen davon sind gleichzeitig online. Die Software wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

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  • Twitter-Alternative Gab gehackt

    Wie das amerikanische IT-Magazin Wired berichtet, wurde die besonders bei Rechten in den USA beliebte Twitter-Alternative Gab gehackt. Eine Gruppe, die sich Distributed Denial of Secrets (DDoSecrets) nennt, will mehr als 70 GByte an Passwörtern, Profilen und privaten Nachrichten Wissenschaftlern und Journalisten zugänglich machen. Gabs CEO, Andrew Torba, bezichtigte daraufhin Wired, den Hackern direkt geholfen zu haben, was das Magazin verneint.

    Nachdem Twitter im Januar zunächst Ex-President Donald Trump aussperrte, wanderten viele rechte Nutzer zu den Diensten Parler und Gab ab, die ihre Hassreden und Falschinformationen nicht zensierten. Nach einiger Zeit wurde zunächst Parler gehackt und dann von Amazon wegen unmoderierter Gewaltaufrufe von dessen Wehosting ausgeschlossen. Nun ist auch Gab, zu dem etliche frühere Parler-Nutzer weitergezogen waren, von einem massiven Hackingangriff betroffen. Nach Angaben der Hacker konnten die Daten unter Ausnutzung einer Sicherheitslücke
    via SQL-Injection aus der Backend-Datenbank des Dienstes abgezogen werden.

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  • Lyra: Google Codec mit minimaler Bitrate

    Mit Lyra hat Google einen Low-Birate-Codec für die Sprachkompression vorgestellt. Gepaart mit dem freien Video-Codec AV1 sollen damit Video-Chats auch für Anwender von 56kbps Modems möglich sein.

    Google will mit Lyra schon bei einer Bitrate von nur 3 KBit/s gute Sprachqualität erreichen. Mit Lyra setze man auf traditionelle Codec-Technologie gepaart mit Machine Learning. Man habe Lyra mittels Open-Source-Bibliotheken in über 70 Sprachen trainiert, schreibt Google in seinem AI-Blog. Danach habe man die Sprachqualität mit Experten und Hörern verifiziert. Man trainiere Lyra mit breit angelegten Datensätzen in allen erdenklichen Sprachen, um den Codec für jede mögliche Situation zu wappnen, so Google.

    Eingesetzt wird Lyra im eigenen Video-Chat-System Duo. Im Zuge der weiteren Entwicklung will Google auch ausloten, inwieweit Lyra nicht als Allzweckcodec für Audio ausgebaut werden kann. Lyra könne aber auf jeden Fall dabei helfen, Nutzern in Ländern mit schlecht ausgebauter Bandbreite den Zugang zu einem sparsamen Audio-Coe zu ermöglichen. Im Blogbeitrag hat Google Audio-Beispiele verlinkt.

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  • Github will einfache und effektive Sicherheit

    Der Code-Hoster Github hat erstmals einen Sicherheitschef, der dem Entwicklungsteam vor allem mehr Werkzeuge an die Hand geben will.

    Der zu Microsoft gehörenden Code-Hoster und Kollaborationsdienst Github hat mit Mike Hanley erstmals einen Sicherheitschef (Chief Security Officer, CSO) ernannt. Hanley war zuvor fünf Jahre für das Sicherheitsprogramm bei Duo Security zuständig, das auf die Absicherung von Angestellten in großen Unternehmen spezialisiert ist und seit einigen Jahren zu Cisco gehört. Hanley soll bei Github vor allem die Arbeit an Werkzeugen vorantreiben, die die Sicherheit der auf Github erstellten Software verbessern.

    In der Ankündigung heißt es: “Sicherheit ist der Kern der Unternehmensmission und kein Team und keine Plattform ist in einer besseren Position als Github, um gemeinsam mit der Entwicklergemeinde den Stand der Softwaresicherheit weiter zu verbessern.” Hanley schreibt dazu in dem Blogpost: “Sicherheit für alle einfach und effektiv zu machen, liegt mir sehr am Herzen.”

    Github arbeitet seit einigen Jahren intensiv daran, die Werkzeuge der eigenen Plattform so zu verbessern, dass diese auch die Sicherheit der damit erstellten Software erhöhen können. Begonnen haben diese Arbeiten mit dem sogenannten Dependency Graph, den Github um Warnhinweise zu bekannten Sicherheitslücken in eigenen Paketabhängigkeiten erweitert hat. So sollen Informationen über bereits bekannte Sicherheitslücken schnell im Ökosystem der Nutzer verbreitet werden, damit diese ihre Abhängigkeiten aktualisieren.

    Darüber hinaus bietet der Code-Hoster seit einigen Monaten das sogenannte Code Scanning offiziell an. Dafür hat Github zuvor den Dienst Semmle übernommen. Dieser bot eine semantische Code-Analyse an, mit deren Hilfe Entwickler ihren eigenen Code nach möglicherweise kritischen Schwachstellen durchsuchen konnten. Die zugrunde liegende Technik hat Github in sein eigenes Angebot integriert.

    Mit seiner Erfahrung, Sicherheitsprogramme in großen Unternehmen aufzubauen, soll Hanley die Arbeiten wie die zu den erwähnten Werkzeugen ausbauen. “Ich glaube, dass gut gemachte Sicherheit es uns ermöglicht, weiter, schneller und zuversichtlicher voran zu gehen als je zuvor”, sagte Hanley.

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  • Datenleck bei Gewinnspielen der Funke Mediengruppe

    Ein klassischer Fehler führte zu einem Datenleck bei einem Gewinnspielportal. Betroffen sind 85.000 Teilnehmer.

    Die Funke Mediengruppe gibt nicht nur diverse Fernseh- und Frauenmagazine wie Hörzu, TV Digital und Donna heraus, sondern betreibt auch ein Gewinnspielportal unter der Webadresse Funke.fun. Die dort eingegebenen Daten konnten jedoch von Dritten abgefragt werden. Insgesamt sind nach Angaben der Funke Mediengruppe 85.000 Personen betroffen.

    Um an einem Gewinnspiel auf der Funke-Webseite teilzunehmen, muss meist ein Browserspiel absolviert und persönliche Daten in ein Formular eingetragen werden. Neben Name, Adresse und E-Mail-Adresse, die verpflichtend angegeben werden müssen, können auch Geburtsdatum und Telefonnummer in ein Formular eingetragen werden.

    Neben der Aussicht auf einen möglichen Gewinn erhielten die Gewinnspielteilnehmenden zudem eine Prämie wie ein Probeabo einer Zeitschrift oder eine Kreditkarte mit Startguthaben. Diese konnte auf der Teilnahmebestätigungsseite des Gewinnspiels über den Dienstleister Sovendus bestellt werden. Die entsprechenden Felder für Name und Adresse waren bereits mit den beim Gewinnspiel angegebenen Daten vorausgefüllt.

    Die URL der Bestätigungsseite endete jedoch mit einer ID, die einfach heruntergezählt werden konnte, beispielsweise von 4444001 auf 4444000. Anschließend wurden die Daten von anderen Gewinnspielteilnehmenden in den entsprechenden Prämienfeldern angezeigt. Derartige Lücken werden auch als Insecure Direct Object Reference (IDOR) bezeichnet.

    Eine Abfrage hätte sich leicht per Skript automatisieren lassen, berichtet das Computermagazin C’t, das von einem Leser auf das Problem aufmerksam gemacht wurde. Ein solches hätte einfach die ID herunterzählen und den Datenblock am Ende der Webseite auslesen müssen – ein Problem der Funke-Webseite und nicht der Sovendus-Einbindung.

    Auf diese Weise hätten nach einer Schätzung der C’t 1,45 Millionen Datensätze von der Webseite kopiert werden können. Das Computermagazin machte den Datenschutzbeauftragten der Funke Mediengruppe auf das Problem aufmerksam. Kurze Zeit später waren die URLs mit den IDs nicht mehr zu erreichen, das Problem wurde behoben.

    Laut der Funke Mediengruppe waren jedoch nur 85.664 unterschiedliche Personen betroffen, da insbesondere bei einem Adventskalender-Gewinnspiel in der Vorweihnachtszeit etliche Personen an mehreren Gewinnspielen teilgenommen hätten. Funke hat den Vorfall bereits an die Berliner Landesdatenschutzbeauftragte gemeldet und will die Betroffenen informieren.

    Das Problem, eine fortlaufende ID für Datensätze in URLs zu verwenden, ist ein Klassiker. Immer wieder lassen sich darüber Daten abgreifen. 

    Dasselbe Problem entdeckte beispielsweise die Sicherheitsfirma Modzero bei der Corona-Kontaktliste von Lunchgate, bei der Restaurantbesucher ihre Daten über einen QR-Code in einer Datenbank hinterlegen konnten, um im Falle einer möglichen Corona-Infektion kontaktierbar zu sein. Auch hier ließen sich die Daten von anderen Restaurantbesuchern über eine Anpassung der ID ausgeben. Das Problem wurde behoben.

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  • Suse startet Diskussionsrunden zu Women in Tech

    Der Linux-Spezialst Suse lädt anlässlich des Weltfrauentags zu Diskussionsrunden zum Thema “Women in Tech” ein. Dabei berichten am 2. und am 8. März Frauen aus verschiedenen Branchen über ihre Geschichte und ihre Herausforderungen.

    Die Reihe startet am Dienstag, 2. März um 17 Uhr mit einem Gespräch mit der außerordentlichen Professorin für Planetologie, Suzie Imber. Sie teilt ihre Ansichten über Außerirdische, ihre Pläne, ins All zu fliegen, und die Herausforderungen, die sie im Laufe ihrer Karriere gewählt hat. Suzie Imber arbeitet an der University of Leicester. Ihre Gesprächspartnerin ist April Moh, Suses Chief Communications Officer. Auf dieser Seite ist eine Registrierung möglich.

    Am Montag, 8. März spricht Temple Grandin ab 15:30 Uhr darüber, was sie als Professorin für Tierwissenschaften erreicht hat, nachdem sie als Kind mit Autismus diagnostiziert wurde. Erst nach langer, intensiver Sprachtherapie lernte sie sprechen. Sie unterhält sich mit Tara Dalzell, Suses Regional Director für den Westen und Botschafterin des hauseigenen Women in Technology Employee Network. Zur Registrierung geht es hier.

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  • Debug-Service für Debian gestartet

    Debian-Entwickler Sergio Durigan Junior hat mit Debuginfod.debian.net einen Service aufgesetzt, der das Debugging deutlich erleichtern soll.

    Der Debuginfod-Server ermöglicht die Fehlersuche im Code, ohne dass dafür Debuginfo-Pakete installiert werden müssen, um Programme mittels GDB, Systemtap oder andere Tools zu checken. Stattdessen verbindet sich ein entsprechend konfiguriertes System mit dem Debuginfod-Server und lädt die nötigen Debugsymbole über HTTPS. Das mache den Debug-Prozess deutlich angenehmer für die Entwickler, so Sergio Durigan Junior in seiner Ankündigung auf der Mailingliste. Voraussetzung ist, dass das für das Debugging eingesetzte Tool Support für Debuginfod implementiert hat. Das Debuginfod-Projekt führt dazu eine Liste mit kompatiblen Tools.

    Für Debian gilt laut Sergio Durigan Junior, dass für Debian Sid/Bullseye Unterstützung für Debuginfod für GDB, Efutils and Binutils vorhanden ist. Debian Buster brauche dagegen eventuell Backports. Bei Debian erhalten laut dem zuständigen Entwickler derzeit die Zweige, unstable, testing, testing-proposed-updates, stable, stable-backports, proposed-updates und experimental Debugsymbole über den neuen Service.

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  • Trend Micro: Heimnetzwerke im Visier von Cyberkriminellen

    In seinem Jahresbericht zur Cybersecurity im Jahr 2020 hat Sicherheitsexperte Trend Micro die statistischen Daten aus seinem Security-Netzwerk ausgewertet. 119.000 Cyber-Bedrohungen pro Minute habe man blockiert, berichtet Trend Micro. Insbesondere Heimnetzwerke seien ins Visier von Cyberkriminellen geraten.

    Und über diese Heimnetzwerke wiederum versuchten die Angreifer ein Einfallstor in Unternehmensnetzwerke zu finden, oder auch IoT-Geräte zu kompromittieren und daraus Botnets zu generieren. Trend Micro hat analysiert, dass die Angriffe auf Privathaushalte im Jahresvergleich zu 2019 um 210 Prozent auf fast 2,9 Milliarden angestiegen seien. Die überwiegende Mehrheit (73 Prozent) seien Brute-Force-Attacken gewesen, mit denen Kontrolle über einen Router oder ein Smart Device erlangt werden sollte.

    Weltweit will Trend Micro 62,6 Milliarden Bedrohungen im Jahr 2020 blockiert haben. Dabei seien Angriffe per E-Mail mit 91 Prozent der überwiegende Teil gewesen. Auf Deutschland heruntergerechnet seien 1,03 Milliarden dieser Attacken gezählt worden. Deutschland belege damit Platz sechs der am stärksten betroffenen Länder.

    Ein weiterer Dauerbrenner unter den Angriffsmethoden seien Phishing-Angriffe. Der japanische Anbieter hat 2020 fast 14 Millionen einzigartige Phishing-URLs gezählt, mit denen Cyberkriminelle auf unaufmerksame Nutzer abzielten.

    Die Corona-Pandemie machten sich Angreifer überwiegend mit Spam-Attacken zunutze.

    Ein Sonderfall stellten im Jahr 2020 Phishing- und andere Cyberangriffe dar, die sich die Corona-Pandemie zunutze machten. Fast 16,4 Millionen solcher Bedrohungen, die sich aus bösartigen URLs, Spam- und Malware-Attacken zusammensetzten, habe man dokumentiert, berichtet Trend Micro. Im weltweiten Vergleich sei Deutschland mit fast 2,4 Millionen oder 14,6 Prozent am zweitstärksten von derartigen Angriffen betroffen gewesen, lediglich die USA seien noch stärker damit attackiert worden.

    Ein neuer Trend sei zudem Angriffe auf Fehlkonfigurationen in der Cloud. Man habe die Ausnutzung ungesicherter APIs bei mehreren Crypto-Mining-Angriffen beobachtet, teilt der Sicherheitsexperte mit.

     Der Bericht, A Constant State of Flux: Trend Micro 2020 Annual Cybersecurity Report ist beim Anbieter zum Download bereit.

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  • Kodi 19.0 “Matrix” macht bessere Musik und mehr

    Die Media-Center-Software Kodi liegt in Version 19.0 alias “Matrix”vor. Das beeindruckende Zahlenwerk der neuen Major-Version: 5000 Commits in über 1500 Pull Requests seit Version 18.x “Leia”. Über 5500 geänderte Dateien mit rund 600.000 Zeilen Code die hinzugefügt, geändert oder entfernt worden seien.

    Was die Neuerungen betrifft, verspricht Kodi 19.0 den Audio-Enthusiasten einen verbesserten Umgang mit Metadaten, neue Tags, neue Displays und verbesserten Umgang mit den Veröffentlichungsdaten und den Laufzeiten von Alben. Die an die Matrix-Filme erinnernde Visualisierung ist eine weitere Neuerung.

    Auf der Video-Seite sind eher technische Neuerungen zu vermelden: AV1 Software Decoding, HLG HDR und statisches HDR10-Playback unter Windows 10, statischen HDR10 und dynamisches Dolby Vision HDR für Android und mehr OpenGL-Bicubic-Scalers.

    Unter der Haube hat Kodi zudem den Sprung auf Python 3 gemacht und seine Add-ons portiert. Die Community sei auf einem ähnlichen Weg, es gäbe also Hoffnung, dass die bevorzugten Add-ons dann immer noch funktionieren. Allerdings sei man dabei auf die Mitarbeit Dritter angewiesen und könne es nicht garantieren.

    Die Ankündigung zu Kodi 19.0 nennt weitere Neuerungen und Verbesserungen, unter anderem auch für den PVR-Betrieb, bei dem die Entwicklung auf bessere Usability gezielt habe.

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  • Openshift 4.7: Blick in die Zukunft

    Red Hat aktualisiert seine Enterprise-Kubernetes-Plattform Openshift auf Version 4.7. Diese Ausgabe basiert auf Kubernetes 1.20, bringt die neueste Version von Openshift Virtualization mit und soll demnächst auch Unterstützung von Windows-Container auf vSphere über Installer Provided Infrastructure (IPI) bieten.

    Letztere Funktion will Red Hat voraussichtlich im kommenden Monat anbieten. Unternehmen sollen damit Windows-Container auf Openshift verschieben können, unabhängig davon, in welcher Umgebung sie sich befinden. Die Unterstützung von Windows-Containern hatte Red Hat Ende 2020 angekündigt.

    Zusätzlich soll demnächst eine Technologievorschau des neuen Migration Toolkit for Virtualization (MTV) verfügbar sein, die eine Migration virtueller Maschinen auf Openshift Virtualization vereinfachen soll. Entwickler sollen damit unter anderem einfacher auf Legacy-VMs zugreifen können. Das Migration Toolkit for Virtualization soll im Laufe des Jahres allgemein verfügbar sein.

    Mit einer weiteren Technologievorschau auf Gitops bringt Openshift zudem ein Framework für die Gitops-Nutzung mit. Wie Red Hat mitteilt sollen Unternehmen durch die Bereitstellung von Infrastruktur als Code von der Idee bis zur Produktion die Möglichkeit erwachsen, Anwendungen über Git zu verwalten, zu sichern und zu aktualisieren. Openshift 4.7 ist ab sofort verfügbar, teilt Red Hat mit.

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  • Tails 4.16 bringt mehr Sicherheit

    Mit Tails 4.16 bringen die Entwickler des Live-Systems zum anonymen Surfen unter anderem die Software auf den neuesten Stand. Durch die Aktualisierungen werden auch mehrere kritische Sicherheitslücken geschlossen, kündigen die Macher an. 

    Schon aus diesem Grund sei ein Update dringend empfohlen, heißt es in der Ankündigung. Mit dem Linux-Kernel 5.10.13 sind weitere Verbesserungen verbunden, etwa die Unterstützung von neuerer Hardware wie Grafikkarten, WLAN-Chips und ähnlichem, heißt es in den Release Notes.

    Das Update von Tor auf 0.4.5.5 und des Tor-Browsers auf 10.0.12 und damit verbunden ein Update auf Firefox 78.0 bringen weitere Sicherheitsfeatures. Bei den Problemlösungen, die diese Version mitbringt, zählt, dass nun der Cancel-Button bei der Ankündigung von Upgrades nicht mehr standardmäßig fokussiert ist. Damit soll verhindert werden, dass die Upgrades ungewollt weggeklickt werden. Das Changelog fasst die Änderungen zusammen.

    Tails hat mit Version 4.14 und früher ein Problem mit automatischen Updates. Nutzer, die Tails 4.14 oder älter nutzen, müssen manuell upgraden oder die Upgrade-Funktion über das Terminal reparieren. In der Ankündigung ist beschrieben, wie das funktioniert.

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  • D21-Digital-Index 2020/2021: Digitalisierung steigt an

    Der Digtal-Index der Initiative D21 soll in jährlicher Auflage die Lage der digitalen Gesellschaft in Deutschland abbilden. Im nun erschienenen Index heißt es, dass der Digitalisierungsgrad der Gesellschaft während Corona zugenommen habe.

    Dieser Anstieg sei insbesondere durch die Nutzung digitaler Anwendungen begründet. Auch die digitale Arbeitswelt erlebte laut dem Index einen Schub: Das Homeoffice habe eine Verdoppelung auf 32 Prozent erfahren. Insgesamt sei 2020 die Internetnutzung um zwei Prozent auf 88 Prozent angestiegen.

    Von der Digitalisierung sehen sich 56 Prozent der Bevölkerung persönlich zu profitieren. Das treffe vor allem auf die die Jungen und gut Gebildeten zu (79 Prozent und 74 Prozent. Ältere Menschen und solche mit niedrigerem Bildungsgrad fühlten sich dagegen nicht auf der Gewinnerseite.

    Zu den Schattenseiten der Digitalisierung zählt, dass knapp die Hälfte (45%) nutzt Dienste von Anbietern, denen sie nicht wirklich vertraut. Das Homeschooling hat weitere Defizite aufgedeckt. Nur ein Drittel hat Zutrauen in das Schulsystem bei Vermittlung digitaler Kompetenzen (-4 Prozentpunkte zum Vorjahr). Zwei Drittel der Betroffenen sahen Hürden beim Homeschooling, nannten die aber beim digitalen Unterricht eher organisatorisch als technisch. Alle Beteiligten am Lehrbetrieb halten aber Präsenzunterricht für unersetzlich.

    Vier Kernbereiche bilden den Digital-Index. Quelle: D21

    Zugang zur Digitalisierung, Nutzungsverhalten in der digitalen Welt, Offenheit gegenüber Digitalisierung und digitale Kompetenz sind die vier Kernbereiche der Studie. Sie soll die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren abbilden. Das Institut Kantar führt sie durch. Es wurden dafür zwischen August 2019 und Juli 2020 rund 16.000 Personen ab 14 Jahren interviewt. Der Index berücksichtigt auch sogenannte Offliner, womit die gesamte deutsche Wohnbevölkerung abgebildet sei. Der D21-Digital-Index, gebildet aus diesen vier Subindizes ist bei der Studie um zwei Punkte auf nun 60 angestiegen. Der D21-Digital-Index 2020/2021 ist online als PDF abrufbar.

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  • Snapshot 03/2021: Go-Routinen per Context-Konstrukt im Griff behalten

    Wenn Unterfunktionen massenweise Goroutinen zur Erledigung von Teilaufgaben erzeugen, möchte das Hauptprogramm die Fäden in der Hand behalten. Dafür nutzt Mike Schilli gern ein sogenanntes Context-Konstrukt.

    Im Video demonstriert er seine Lösung.

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